Dylan-Serie

2008

Landschafts- und Naturmalerei steht im Mittelpunkt der Arbeiten von 2008. Verdichtung, Auflösung und Reflexion, Unschärfe und Konkretisierung gehen ein Verhältnis miteinander ein. Dies geschieht eher in der Absicht, eine fiktive, imaginäre Visualisierung von Landschaft zu erzeugen, als die Wirklichkeit abbildhaft zu erfassen. Während der Arbeit an den Bildern der Dylan-Serie stellte sich zwangsläufig die Frage nach den Bildtiteln. Alle Arbeiten tragen Titel von Bob Dylan-Songs, ohne malerische Interpretationen seiner Musik sein zu wollen. Vielmehr wird das Bild durch die Betitelung aufgeladen und verdichtet den Raum zwischen visueller Erscheinung und Bedeutungsebene, ohne die Interpretation einzuschränken. Da Dylans Musik nicht zuletzt ein ständiger Begleiter während der Atelierarbeit war und ist, kann dies auch als Verbeugung vor dem Musiker verstanden werden.

Don‘t think twice, it's alright.